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FAQs

Hier finden Sie ein Glossar und die Antworten auf häufig gestellte Fragen

A

Autoklav

Ein Autoklav ist ein gasdicht verschließbarer Druckbehälter, der für die thermische Behandlung von Stoffen im Überdruckbereich eingesetzt wird. Ein Schnellkochtopf stellt ebenfalls einen Autoklav dar.

Autoklaven werden zum Sterilisieren, zum Aushärten von Baustoffen, zum Vulkanisieren von Reifen und Gurtbändern sowie zum Verpressen von Fassverbundwerkstoffen verwendet und kommen somit in der Medizintechnik, Lebensmitteltechnik, Biologie, Glasindustrie, Luftfahrtindustrie, in Steinfabriken und Vulkanisierbetrieben zum Einsatz.

ABDM

Das Ambulante Blutdruck-Monitoring, kurz ABDM, beschreibt die ambulante 24h-Messung des Blutdruckes mittels eines speziellen ABDM-Messgerätes, das automatisch in regelmäßigen Abständen den Blutdruck misst. Während die Messung tagsüber alle 20 Minuten durchgeführt wird, erfolgt sie nachts stündlich.

Durch das ABDM wird der Blutdruck des Patienten während seiner alltäglichen Betätigungen aufgezeichnet. Zudem werden tagesrhythmische Schwankungen im normalen Lebensbereich dokumentiert. Somit gibt das ABDM Auskunft über die reale zirkadiane Blutdruckkurve, und nicht über den Blutdruck in künstlich erzeugten oder Ausnahmesituationen in der Klinik. Wichtig und abklärungsbedürftig erscheint inbesondere ein Ausbleiben des nächtlichen Blutdruckabfalls. So sind 75% der sekundären Hypertoniker auch „Non-Dipper“, also jene Patienten, bei denen es nicht zum nächtlichen Absinken des Blutdrucks kommt.

B

Bandage

Die Aufgabe einer Bandage ist das Verhindern von Störungen des Bewegungsapparates. Bandagen sind aus hautfreundlichen und atmungsaktivem Material, um den höchsten Tragekomfort zu generieren.

Blutzucker (Diabetes mellitus)

Diabetes mellitus ist eine Zuckerkrankheit.

Diese äußerst sich durch verschiedene Störungen des Stoffwechsels, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führen, weil die Patienten einen Mangel an dem Hormon ,,Insulin´´ haben oder die Insulinwirkung vermindert ist.

C

CPAP

,,Continuous Positiv Airway Pressure“ -> dauerhaft positiver Atemwegsdruck

CPAP beschreibt eine Therapie kontinuierlichem Überdruck.

Diese CPAP-Therapie kann positiv zu einer erfolgreichen Behandlung für Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) beitragen.

 

CPAP-Gerät

= ,,kontinuierlich positiver Atemwegsdruck´´

Wichtiger Bestandteil der Schlafapnoe-Therapie.

CTG

Das CTG (Kardiotokografie oder Wehenschreiber) ist ein Gerät, mit dem man gleichzeitig die Herzfrequenz Ihres Babys im Bauch und Ihre Wehentätigkeit aufzeichnen kann.

Daraus lassen sich Rückschlüsse über den gesundheitlichen Zustand Ihres Kindes ziehen.

D

Defibrillator

Ein Defibrillator, auch Schockgeber, oder im Fachjargon Defi, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und unter Umständen zur Kardioversion.

Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden (Kardioversion).

Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten.

 

E

EKG

EKG steht für Elektrokardiogramm und bezeichnet eine Untersuchungsmethode, bei der die elektrische Aktivität des Herzens gemessen wird.

Die sogenannte Herzaktion wird dabei über Elektroden abgeleitet und in Form von Kurven aufgezeichnet.

Anhand dieser kann der Arzt beurteilen, ob das Herz störungsfrei funktioniert

H

Hilfsmittel

Hilfsmittel sind Produkte, die Ihnen den Alltag in Ihrer häuslichen Umgebung erleichtern.

Hilfsmittel und deren gesetzliche Zuzahlung
werden durch das Sozialgesetzbuch SGB V § 33  http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/33.html  geregelt. Gerne informieren wir Sie persönlich zu Ihrer Zuzahlungsposition.

I

Ich habe ein Rezept, was soll ich machen?

Nach Erhalt des Rezepts freuen wir uns auf Ihren Besuch an einem unserer Standorte.

  • Löhergraben 32 oder
  • Neuköllnerstr. 2 in Aachen

Vor Ort werden Sie bestmöglich von unseren Fachberatern beraten.

Den Schriftverkehr und Austausch mit Ihrer jeweiligen Krankenkasse übernehmen wir für Sie.

Inkontinenz

Unkontrollierbarer Stuhl- und Harngang

K

Kompression

Die Kompression dient der Förderung der Durchblutung. Die Venen haben die Aufgabe das Blut zurück zum Herzen zu führen.

L

LuFu-Gerät-Spirometrie

Die Lungenfunktionsprüfung (kurz: „Lufu“ oder auch Spirometrie genannt) ist eigentlich Kern einer jeden pneumologischen Untersuchung.

Ziel der Lufu ist es, den Funktionszustand der Atemwege und der Lungen möglichst genau zu erfassen. Kleinste Veränderungen in den Atemwegen können so festgestellt werden und helfen, Krankheiten bereits im Frühstadium zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

M

Medizinprodukt

Ein Gegenstand oder ein Stoff, der zu medizinisch therapeutischen oder diagnostischen Zwecken für Menschen angewendet wird. Man erkennt ein Medizinprodukt daran, dass es im Gegensatz zu Arzneimitteln physikalisch statt pharmakologisch, immunologisch oder metabolisch wirkt.

MRE multiresistenten Erregern
Infektionen mit Bakterien sind im Allgemeinen gut mit Antibiotika zu behandeln. Einige Bakterien sind jedoch widerstandsfähig gegen viele verschiedene Antibiotika. Man spricht von multiresistenten Erregern (MRE). Am bekanntesten ist der methicillinresistente Staphylococcus
aureus – kurz: MRSA. Bei diesen multiresistenten Erregern wirken die meisten Antibiotika nicht.

Für gesunde Menschen ist der Kontakt zu MRE in der Regel völlig ungefährlich. Sie erkranken nicht. Tragen sie die Erreger aber in sich, können sie diese an andere Menschen weitergeben.Gefährdet sind Menschen mit geschwächten Abwehrkräften, besonders in Krankenhäusern und Pflegeheimen. MRE können bei ihnen Infektionen auslösen, zum Beispiel in der Lunge oder an der Haut. Wenn sie eine Infektion entwickeln, ist die Behandlung erschwert, weil nur noch wenige Antibiotika wirken. Im schlimmsten Fall kann die Infektion daher lebensgefährlich verlaufen.

Um sich vor Infektionen zu schützen, sollten bestimmte Hygieneregeln einhalten werden. Besonders wichtig ist das regelmäßige Händewaschen, damit sich die Erreger nicht verbreiten können.

MRSA
Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das natürlicherweise auf der Schleimhaut des Nasenvorhofs oder im Rachen von jedem zweiten bis dritten Menschen vorkommt („Besiedlung“). Seltener kann auch die Haut, vor allem der Leisten oder Achselhöhlen, besiedelt sein. Das ist ein Normalzustand, hat keinen Krankheitswert und muss nicht behandelt werden. Normalerweise verursachen diese „besiedelnden“ Bakterien keine Infektionen (also keine Entzündungen und Krankheitsbeschwerden). Bei Verletzung der Haut oder auch durch medizinische Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Operation, kann S. aureus unter anderem Wundinfektionen verursachen. Solche Infektionen können harmlos ablaufen (zum Beispiel Rötung, Schwellung, Eiterbildung am Infektionsort). Es kann es aber auch zu schweren Infektionen wie einer Sepsis („Blutvergiftung“) oder Lungenentzündung kommen. Im Fall einer Infektion helfen Antibiotika die Bakterien zu beseitigen. Manche S. aureus-Stämme sind unempfindlich (resistent) gegenüber üblicherweise zur Behandlung von Infektionen verwendeten Antibiotika geworden; solche S. aureus-Stämme werden „Methicillin-resistente S. aureus“ (abgekürzt MRSA) oder Oxacillin-resistente S. aureus (abgekürzt ORSA) genannt. Genau wie antibiotika-empfindliche S. aureus können MRSA den Menschen besiedeln, ohne dass dies Krankheitswert hat. MRSA können aber genau wie S. aureus auch Infektionen hervorrufen.

Der wichtigste Übertragungsweg für MRSA ist die direkte Übertragung zwischen Menschen. Hierbei erfolgt die Übertragung durch direkten Kontakt (zum Beispiel über die Hände von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Patientinnen und Patienten). Die Wahrscheinlichkeit der Übertragung steigt bei häufigem und intensivem Kontakt und bei Vorliegen von MRSA-Risikofaktoren (zum Beispiel Wunden, Katheter, Antibiotikagabe).

Wenn eine Patientin oder ein Patient mit MRSA besiedelt ist, ist der Erreger auf häufig mit den Händen berührten Flächen zu finden (unter anderem an Einrichtungsgegenständen, medizinischen Geräten, am Bett, an Türgriffen, Salbentuben, Griffen von Rollstühlen etc.). Da MRSA auf diesen Gegenständen Wochen überleben kann, geht von diesen kontaminierten Flächen die Möglichkeit von indirekten Übertragungen aus.

Auch wenn die MRSA-Übertragung meistens über direkten und indirekten Kontakt geschieht, ist eine Übertragung über Tröpfchen, die zum Beispiel beim Husten oder Niesen durch MRSA-kolonisierte Personen freigesetzt werden, nicht auszuschließen.

Quelle: Landeszentrum Gesundheit NRW

MTK

Messtechnische Kontrolle nach MPBetrieb § 14

Die Messtechnische Kontrolle (MTK) ist in Deutschland eine Kontrolle der Messgenauigkeit bei der die Einhaltung der zulässigen Fehlergrenzen von Medizinprodukten mit Messfunktion überprüft wird.

 

P

Parenterale Ernährung
ist eine künstliche Ernährung bei der der Verdauungstrakt umgangen wird. Sie erfolgt in der Regel durch die intravenöse Gabe von Speziallösungen. Hier werden in der Regel Wasser, Elektrolyte, Glucose (Kohlenhydrate), Aminosäuren, Fette, Vitamine, Spurenelemente zugeführt.
Pflegegrad
Zum 01 Jan 2017 wurden das alte System der Pflegstufen durch den Pflegegrad novelliert. Es gibt nun 5 Noten mit Punktbewertungen

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit 12,5 bis unter 27 Punkten
  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit 27 Punkte bis unter 47,5 Punkte
  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit 47,5 bis unter 70 Punkte
  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit 70 bis unter 90 Punkte
  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung 90 – 100 Punkte
Pflegepaket

Das Pflegepaket enthält den Monatsbedarf an Pflegehilfsmitteln des täglichen Verbrauchs für verschiedene Pflegesituationen.

Die Pflegemittel stammen aus den Kategorien Schutz und Hygiene.

R

RDG-Reinigungs- und Desinfektionsgerät

Ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät, dient der maschinellen Aufbereitung von wiederverwendbaren Medizinprodukten.

Der Anspruch an die Standardisierung und Reproduzierbarkeit wird durch die integrierte Prozessüberwachung erreicht.

S

Sprechstundenbedarf

Mittel, die Ihrer Art nach bei mehr als einem Patienten im Rahmen der Behandlung angewendet werden oder bei Notfällen für mehr als einen Patienten zur Verfügung stehen müssen.

Der Umfang muss den Bedürfnissen der Praxis entsprechen und in einem angemessenen Verhältnis zur Zahlung der Behandlungsfälle stehen.

STK

Die Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) ist eine für Betreiber von Medizinprodukten vorgeschriebene periodische Sicherheitsüberprüfung.

In der Medizintechnik ist die STK eine Maßnahme zur Feststellung der Sicherheit eines aktiven, nichtimplantierbaren Medizinproduktes.

Das Ziel dieser Maßnahme ist das rechtzeitige Erkennen von Gerätemängeln und Risiken für Patienten, Anwender oder Dritte.

Prüfintervall 12 Monate spätestens 24 Monate.

Stoma

= künstlicher Darmausgang

T

Tracheostoma

Das Tracheostoma ist eine operativ geschaffene Verbindung zwischen dem äußeren Luftraum und der Luftröhre durch die Halsweichteile.

V

VoIP
Voice over IP (Stimme über das Internetprotokoll einer Internetleitung)
VPN
Virtuelles Privates Netzwerk (ein in sich geschlossenes Kommunikationsnetzwerk, das ein vorhandenes Netzwerk als Transportmedium nutzt)
Eine VPN Verbindung wird häufig als sichere Verbindung zwischen zwei oder mehreren Standorten genutzt.

W

Was muss auf meinem Rezept stehen?

Auf Ihrem Rezept sollte die Diagnose und die zugehörige Hilfsmittelverordnung klar dargestellt sein. Gerne beraten wir Sie und geben Ihnen auf Wunsch unsere individuelle Rezeptempfehlung.

Wie erhalte ich eine Beratung?

Selbstverständlich beraten wir Sie gerne auf verschiedenen Wegen:

  • Telefon
  • Mail
  • Persönlich (Termin vor Ort bei Ihnen zu Hause)
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